Die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Wolfgang Mayer zum Nachfolger von Stefan Schnöll zu machen, sorgt bei der SPÖ Salzburg für große Verwunderung. Kritik gibt es sowohl an der politischen Signalwirkung als auch an der Neuverteilung der Ressorts. Besonders die Zukunft des Gesundheitsressorts wirft für die SPÖ Fragen auf.
Mit Wolfgang Mayer als Nachfolger von Stefan Schnöll stellt sich die Salzburger Landesregierung personell neu auf. Für die SPÖ Salzburg ist die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler allerdings schwer nachvollziehbar.
SPÖ-Landesgeschäftsführer Gerald Forcher sieht vor allem die politische Vorgeschichte Mayers kritisch. In den vergangenen Jahren habe dieser mehrfach mit Anzeigen gegen die SPÖ Salzburg gedroht, Peter Eder in der Diskussion rund um das „Kopfverbot“ öffentlich attackiert und friedliche Proteste gegen die Abschaffung des Pflegebonus wiederholt herabgewürdigt.
„Das ist keine Vorgeschichte, die für Dialog und Zusammenarbeit spricht“, sagt Forcher.
Für Forcher steht die Entscheidung auch im Kontrast zum bisherigen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.
„Stefan Schnöll stand über viele Jahre für Verlässlichkeit, Verantwortung und einen klaren Zugang zu Ordnung und Sicherheit. Gerade deshalb überrascht die nun getroffene Nachfolgelösung umso mehr“, so Forcher.
Auch beim Verkehrsressort sieht der SPÖ-Landesgeschäftsführer die Entscheidung kritisch. Schnöll habe sich bis zuletzt konsequent gegen Alkohol am Steuer eingesetzt und sich für mehr Verkehrssicherheit starkgemacht.
„Angesichts dessen kann man nur verwundert sein, dass ausgerechnet diese Agenden nun an Wolfgang Mayer übertragen werden“, sagt Forcher.
SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder richtet seinen Blick vor allem auf das Gesundheitsressort. Angesichts der bestehenden Herausforderungen hätte es aus seiner Sicht jemanden gebraucht, der bereits tief in die Materie eingearbeitet ist.
„Wir kämpfen mit langen Wartezeiten, personellen Herausforderungen und einer angespannten finanziellen Situation im Gesundheitsbereich“, sagt Eder. Für viele Menschen, die auf ein funktionierendes Pflege- und Gesundheitssystem angewiesen seien, sei die Entscheidung daher schwer nachvollziehbar.
Besonders kritisch bewertet die SPÖ, dass Daniela Gutschi das Gesundheitsressort entzogen wird.
„Daniela Gutschi hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit den Herausforderungen im Gesundheitsbereich beschäftigt und war in die laufenden Prozesse eingebunden“, betont Eder.
Das Ressort nun an jemanden ohne erkennbare Vorerfahrung im Gesundheitswesen zu übertragen, sei aus Sicht des SPÖ-Landesparteivorsitzenden kein Zeichen dafür, dass die Landesregierung die bestehenden Probleme ausreichend ernst nehme.
„Gesundheit und Pflege sind zu wichtig für politische Experimente“, so Eder.
Für die SPÖ Salzburg wird nun entscheidend sein, wie die Landesregierung mit den zahlreichen Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich umgeht. Eder nennt dabei insbesondere Wartezeiten, Fachkräftemangel und die langfristige Absicherung der Versorgung.
„Die heutige Entscheidung wirft viele Fragen auf. Jetzt liegt es an der Landesregierung zu beweisen, dass sie darauf auch die richtigen Antworten hat“, sagt Eder abschließend.
Die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Wolfgang Mayer zum Nachfolger von Stefan Schnöll zu machen, sorgt bei der SPÖ Salzburg für große Verwunderung. Kritik gibt es sowohl an der politischen Signalwirkung als auch an der Neuverteilung der Ressorts. Besonders die Zukunft des Gesundheitsressorts wirft für die SPÖ Fragen auf.
Mit Wolfgang Mayer als Nachfolger von Stefan Schnöll stellt sich die Salzburger Landesregierung personell neu auf. Für die SPÖ Salzburg ist die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler allerdings schwer nachvollziehbar.
SPÖ-Landesgeschäftsführer Gerald Forcher sieht vor allem die politische Vorgeschichte Mayers kritisch. In den vergangenen Jahren habe dieser mehrfach mit Anzeigen gegen die SPÖ Salzburg gedroht, Peter Eder in der Diskussion rund um das „Kopfverbot“ öffentlich attackiert und friedliche Proteste gegen die Abschaffung des Pflegebonus wiederholt herabgewürdigt.
„Das ist keine Vorgeschichte, die für Dialog und Zusammenarbeit spricht“, sagt Forcher.
Für Forcher steht die Entscheidung auch im Kontrast zum bisherigen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.
„Stefan Schnöll stand über viele Jahre für Verlässlichkeit, Verantwortung und einen klaren Zugang zu Ordnung und Sicherheit. Gerade deshalb überrascht die nun getroffene Nachfolgelösung umso mehr“, so Forcher.
Auch beim Verkehrsressort sieht der SPÖ-Landesgeschäftsführer die Entscheidung kritisch. Schnöll habe sich bis zuletzt konsequent gegen Alkohol am Steuer eingesetzt und sich für mehr Verkehrssicherheit starkgemacht.
„Angesichts dessen kann man nur verwundert sein, dass ausgerechnet diese Agenden nun an Wolfgang Mayer übertragen werden“, sagt Forcher.
SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder richtet seinen Blick vor allem auf das Gesundheitsressort. Angesichts der bestehenden Herausforderungen hätte es aus seiner Sicht jemanden gebraucht, der bereits tief in die Materie eingearbeitet ist.
„Wir kämpfen mit langen Wartezeiten, personellen Herausforderungen und einer angespannten finanziellen Situation im Gesundheitsbereich“, sagt Eder. Für viele Menschen, die auf ein funktionierendes Pflege- und Gesundheitssystem angewiesen seien, sei die Entscheidung daher schwer nachvollziehbar.
Besonders kritisch bewertet die SPÖ, dass Daniela Gutschi das Gesundheitsressort entzogen wird.
„Daniela Gutschi hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit den Herausforderungen im Gesundheitsbereich beschäftigt und war in die laufenden Prozesse eingebunden“, betont Eder.
Das Ressort nun an jemanden ohne erkennbare Vorerfahrung im Gesundheitswesen zu übertragen, sei aus Sicht des SPÖ-Landesparteivorsitzenden kein Zeichen dafür, dass die Landesregierung die bestehenden Probleme ausreichend ernst nehme.
„Gesundheit und Pflege sind zu wichtig für politische Experimente“, so Eder.
Für die SPÖ Salzburg wird nun entscheidend sein, wie die Landesregierung mit den zahlreichen Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich umgeht. Eder nennt dabei insbesondere Wartezeiten, Fachkräftemangel und die langfristige Absicherung der Versorgung.
„Die heutige Entscheidung wirft viele Fragen auf. Jetzt liegt es an der Landesregierung zu beweisen, dass sie darauf auch die richtigen Antworten hat“, sagt Eder abschließend.