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Foto: Patrick Schlager

Peter Eder mit 95,3 Prozent zum neuen Landesparteivorsitzenden der SPÖ Salzburg gewählt

13.06.2026

Beim Landesparteitag in St. Johann im Pongau stellt sich die SPÖ Salzburg neu auf. Mehr als 660 Besucherinnen und Besucher im vollen JO Congress, große Geschlossenheit und klare politische Schwerpunkte markieren den Beginn eines neuen Weges.

Schon beim Einzug in den Saal war zu spüren, dass dieser Parteitag mehr sein sollte als ein formaler Wechsel an der Spitze. Der JO Congress in St. Johann im Pongau war bis auf den letzten Platz gefüllt, mehr als 660 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Landesparteitag der SPÖ Salzburg. Die Stimmung war dicht, aufmerksam und getragen von dem Wunsch, wieder Bewegung in das Land zu bringen.

Mit 95,3 Prozent wurde Peter Eder zum neuen Landesparteivorsitzenden der SPÖ Salzburg gewählt. Das eindrucksvolle Ergebnis steht für breite Unterstützung in der Partei und für den gemeinsamen Anspruch, einen neuen politischen Weg einzuschlagen.

„Unser Zug ist im Herbst in Bürmoos losgefahren. Unser Zielbahnhof ist der Chiemseehof und diesen Zug lassen wir uns nicht mehr stoppen“, sagte Eder in seiner Rede. Der Satz brachte auf den Punkt, was den Parteitag prägte: Aufbruch, Zusammenhalt und der klare Wille, die SPÖ Salzburg wieder stärker bei den Menschen im Bundesland zu verankern.

Geschlossenheit über alle Bezirke hinweg

Der Landesparteitag war auch organisatorisch ein starkes Zeichen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Abgeordnete, Funktionär:innen aus allen Bezirken, Vertreter:innen der Gewerkschaft, der JUSOS und weiterer Teilorganisationen waren nach St. Johann gekommen. Auch Gäste aus der Bundespolitik waren vertreten.

Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses holte Peter Eder sein gesamtes Team auf die Bühne. Es war ein bewusst gesetztes Bild: Dieser Neustart soll kein Projekt einzelner Personen sein, sondern ein gemeinsamer Weg der gesamten SPÖ Salzburg. Minutenlange Standing Ovations zeigten, dass die Partei hinter diesem Anspruch steht.

Ein politischer Stil, der näher an den Menschen ist

Mit Peter Eder stellt sich die SPÖ Salzburg nicht nur personell neu auf. Auch der politische Stil soll sich verändern. In den vergangenen Monaten wurde dieser Weg bereits vorbereitet: mit einer Mitglieder-Tour durch alle Bezirke, einer breit angelegten Mitgliederumfrage und tausenden Rückmeldungen aus der Basis.

Der Anspruch ist klar: Politik darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht werden. Sie muss zuhören, ernst nehmen, was Familien, Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen, junge Menschen und Gemeinden im Alltag beschäftigt, und daraus konkrete Lösungen entwickeln.

Dieser neue Stil setzt auf Beteiligung statt Belehrung. Auf offene Türen statt Parteipolitik im Hinterzimmer. Und auf Themen, die im Leben der Menschen in Salzburg tatsächlich eine Rolle spielen.

Leistbares Wohnen, Gesundheit und Pflege im Mittelpunkt

In seiner Parteitagsrede machte Peter Eder deutlich, welche Fragen für die SPÖ Salzburg im Zentrum stehen. Leistbares Wohnen bleibt eine der größten sozialen Fragen im Bundesland. Viele Menschen spüren jeden Monat, wie stark Mieten, Betriebskosten und Wohnkosten das Leben belasten. Für junge Menschen, Familien und ältere Salzburger:innen wird es immer schwieriger, sich ein gutes Zuhause leisten zu können.

Auch die Gesundheitsversorgung in allen Regionen ist ein Schwerpunkt. Wer krank ist, braucht verlässliche Versorgung, unabhängig davon, ob er oder sie in der Stadt Salzburg, im Pongau, Pinzgau, Lungau, Tennengau oder Flachgau lebt. Dazu gehört auch eine Pflege, die Menschen gut versorgt und jene stärkt, die täglich in Pflegeberufen arbeiten oder Angehörige betreuen.

Weitere Themen waren soziale Sicherheit, faire Löhne und echte Chancengleichheit. Gerade in Zeiten steigender Kosten braucht es eine Politik, die Arbeit respektiert, Menschen entlastet und dafür sorgt, dass Herkunft, Einkommen oder Wohnort nicht über die Zukunft entscheiden.

Zusammenhalt stärken, Integration ermöglichen

Peter Eder sprach auch Migration und Integration als wichtige Aufgaben für die kommenden Jahre an. Ziel muss es sein, Chancen zu schaffen, Integration zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dafür braucht es klare Regeln, gute Angebote und eine Politik, die Probleme nicht wegredet, aber auch nicht auf dem Rücken einzelner Gruppen austrägt.

Für die SPÖ Salzburg steht dabei im Mittelpunkt, dass Zusammenhalt nicht von selbst entsteht. Er muss politisch organisiert werden: durch Bildung, Arbeit, Sprache, soziale Sicherheit und eine faire Chance auf Teilhabe.

Der Neustart geht weiter

Der Landesparteitag in St. Johann im Pongau war ein wichtiger Meilenstein. Aber er war nicht der Schlusspunkt. Der eingeschlagene Weg soll in den kommenden Monaten konsequent weitergeführt werden.

Bereits im Herbst werden die begonnenen Arbeitsgruppen geöffnet. Dann sollen sich nicht nur Mitglieder, sondern auch interessierte Salzburgerinnen und Salzburger einbringen können. Damit wird der Anspruch des Parteitags fortgesetzt: Die SPÖ Salzburg will Politik gemeinsam mit den Menschen entwickeln und Salzburg wieder stärker in Bewegung bringen.

Beim Landesparteitag in St. Johann im Pongau stellt sich die SPÖ Salzburg neu auf. Mehr als 660 Besucherinnen und Besucher im vollen JO Congress, große Geschlossenheit und klare politische Schwerpunkte markieren den Beginn eines neuen Weges.

Schon beim Einzug in den Saal war zu spüren, dass dieser Parteitag mehr sein sollte als ein formaler Wechsel an der Spitze. Der JO Congress in St. Johann im Pongau war bis auf den letzten Platz gefüllt, mehr als 660 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Landesparteitag der SPÖ Salzburg. Die Stimmung war dicht, aufmerksam und getragen von dem Wunsch, wieder Bewegung in das Land zu bringen.

Mit 95,3 Prozent wurde Peter Eder zum neuen Landesparteivorsitzenden der SPÖ Salzburg gewählt. Das eindrucksvolle Ergebnis steht für breite Unterstützung in der Partei und für den gemeinsamen Anspruch, einen neuen politischen Weg einzuschlagen.

„Unser Zug ist im Herbst in Bürmoos losgefahren. Unser Zielbahnhof ist der Chiemseehof und diesen Zug lassen wir uns nicht mehr stoppen“, sagte Eder in seiner Rede. Der Satz brachte auf den Punkt, was den Parteitag prägte: Aufbruch, Zusammenhalt und der klare Wille, die SPÖ Salzburg wieder stärker bei den Menschen im Bundesland zu verankern.

Geschlossenheit über alle Bezirke hinweg

Der Landesparteitag war auch organisatorisch ein starkes Zeichen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Abgeordnete, Funktionär:innen aus allen Bezirken, Vertreter:innen der Gewerkschaft, der JUSOS und weiterer Teilorganisationen waren nach St. Johann gekommen. Auch Gäste aus der Bundespolitik waren vertreten.

Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses holte Peter Eder sein gesamtes Team auf die Bühne. Es war ein bewusst gesetztes Bild: Dieser Neustart soll kein Projekt einzelner Personen sein, sondern ein gemeinsamer Weg der gesamten SPÖ Salzburg. Minutenlange Standing Ovations zeigten, dass die Partei hinter diesem Anspruch steht.

Ein politischer Stil, der näher an den Menschen ist

Mit Peter Eder stellt sich die SPÖ Salzburg nicht nur personell neu auf. Auch der politische Stil soll sich verändern. In den vergangenen Monaten wurde dieser Weg bereits vorbereitet: mit einer Mitglieder-Tour durch alle Bezirke, einer breit angelegten Mitgliederumfrage und tausenden Rückmeldungen aus der Basis.

Der Anspruch ist klar: Politik darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht werden. Sie muss zuhören, ernst nehmen, was Familien, Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen, junge Menschen und Gemeinden im Alltag beschäftigt, und daraus konkrete Lösungen entwickeln.

Dieser neue Stil setzt auf Beteiligung statt Belehrung. Auf offene Türen statt Parteipolitik im Hinterzimmer. Und auf Themen, die im Leben der Menschen in Salzburg tatsächlich eine Rolle spielen.

Leistbares Wohnen, Gesundheit und Pflege im Mittelpunkt

In seiner Parteitagsrede machte Peter Eder deutlich, welche Fragen für die SPÖ Salzburg im Zentrum stehen. Leistbares Wohnen bleibt eine der größten sozialen Fragen im Bundesland. Viele Menschen spüren jeden Monat, wie stark Mieten, Betriebskosten und Wohnkosten das Leben belasten. Für junge Menschen, Familien und ältere Salzburger:innen wird es immer schwieriger, sich ein gutes Zuhause leisten zu können.

Auch die Gesundheitsversorgung in allen Regionen ist ein Schwerpunkt. Wer krank ist, braucht verlässliche Versorgung, unabhängig davon, ob er oder sie in der Stadt Salzburg, im Pongau, Pinzgau, Lungau, Tennengau oder Flachgau lebt. Dazu gehört auch eine Pflege, die Menschen gut versorgt und jene stärkt, die täglich in Pflegeberufen arbeiten oder Angehörige betreuen.

Weitere Themen waren soziale Sicherheit, faire Löhne und echte Chancengleichheit. Gerade in Zeiten steigender Kosten braucht es eine Politik, die Arbeit respektiert, Menschen entlastet und dafür sorgt, dass Herkunft, Einkommen oder Wohnort nicht über die Zukunft entscheiden.

Zusammenhalt stärken, Integration ermöglichen

Peter Eder sprach auch Migration und Integration als wichtige Aufgaben für die kommenden Jahre an. Ziel muss es sein, Chancen zu schaffen, Integration zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dafür braucht es klare Regeln, gute Angebote und eine Politik, die Probleme nicht wegredet, aber auch nicht auf dem Rücken einzelner Gruppen austrägt.

Für die SPÖ Salzburg steht dabei im Mittelpunkt, dass Zusammenhalt nicht von selbst entsteht. Er muss politisch organisiert werden: durch Bildung, Arbeit, Sprache, soziale Sicherheit und eine faire Chance auf Teilhabe.

Der Neustart geht weiter

Der Landesparteitag in St. Johann im Pongau war ein wichtiger Meilenstein. Aber er war nicht der Schlusspunkt. Der eingeschlagene Weg soll in den kommenden Monaten konsequent weitergeführt werden.

Bereits im Herbst werden die begonnenen Arbeitsgruppen geöffnet. Dann sollen sich nicht nur Mitglieder, sondern auch interessierte Salzburgerinnen und Salzburger einbringen können. Damit wird der Anspruch des Parteitags fortgesetzt: Die SPÖ Salzburg will Politik gemeinsam mit den Menschen entwickeln und Salzburg wieder stärker in Bewegung bringen.

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Eder zu Schnöll-Rückzug: Salzburg verliert Politiker mit Handschlagqualität

Der angekündigte Rückzug von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll aus der Salzburger Landespolitik sorgt für eine personelle Zäsur in der Landesregierung. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder würdigt Schnöll als verlässlichen politischen Partner über Parteigrenzen hinweg. Gleichzeitig fordert er rasch Klarheit über die Nachfolge. Politik lebt von unterschiedlichen Standpunkten und oft auch von harten Auseinandersetzungen. Umso wichtiger ist es, wenn Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg funktioniert. Für SPÖ-Landesparteivorsitzenden Peter Eder war Stefan Schnöll ein Politiker, mit dem genau das möglich war. „Mit Stefan Schnöll verlässt ein Politiker die Salzburger Landespolitik, der sich über Parteigrenzen hinweg Respekt erarbeitet hat. Er war menschlich wie fachlich ein geschätztes Regierungsmitglied und jemand, auf dessen Handschlag man sich verlassen konnte“, sagt Eder. Dass es in den vergangenen Monaten immer wieder Spekulationen über Schnölls politische Zukunft gegeben hatte, machte die Entscheidung für Eder nicht völlig unerwartet. Dass der Rückzug nun so rasch erfolgt, sei dennoch überraschend. „Für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg“, so Eder. Verkehr und Kultur brauchen rasch Klarheit Mit Schnölls Rückzug stellt sich gleichzeitig die Frage, wie es in seinen bisherigen Verantwortungsbereichen weitergeht. Gerade bei Verkehr und Kultur stehen in Salzburg zahlreiche Aufgaben und politische Entscheidungen an. Für Eder liegt die Verantwortung nun bei Landeshauptfrau Karoline Edtstadler. Sie müsse rasch für klare Verhältnisse sorgen und eine Nachfolgelösung präsentieren, die der Bedeutung der Ressorts gerecht wird. Besonders im Verkehrsbereich brauche es Kontinuität. Die Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt Salzburg müsse auch künftig konstruktiv weitergeführt werden. Gleichzeitig dürften offene Projekte und notwendige Entscheidungen nicht durch die personelle Veränderung ins Stocken geraten. „Salzburg kann sich bei Verkehr und Kultur keinen Stillstand leisten. Es braucht jemanden, der die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg fortsetzt und gleichzeitig die zahlreichen offenen Aufgaben entschlossen anpackt“, betont Eder. Salzburg braucht Stabilität und klare Verantwortung Für die SPÖ Salzburg ist entscheidend, dass die Neuaufstellung nicht zu einer längeren politischen Hängepartie führt. Die kommenden Monate bringen genügend Herausforderungen, bei denen Entscheidungen getroffen werden müssen. Eder erwartet deshalb rasch Klarheit darüber, wer künftig die politische Verantwortung für Schnölls bisherige Aufgaben übernimmt. Bei aller politischen Auseinandersetzung steht für den SPÖ-Landesparteivorsitzenden an diesem Tag aber auch der Respekt vor Schnölls Arbeit im Vordergrund. Verlässlichkeit und Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg seien Eigenschaften, die der Salzburger Landespolitik auch in Zukunft guttun werden.
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Eder fordert Benzinpreisdeckel: Pendler:innen bei Spritpreisen entlasten Der angekündigte Energiepreisdeckel der Bundesregierung soll Haushalte bei den Stromkosten entlasten. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder begrüßt diesen Schritt und fordert angesichts hoher Treibstoffpreise eine weitere Maßnahme: Zusätzlich zur bestehenden Benzinpreisbremse soll eine Preisobergrenze für Treibstoffe geprüft und umgesetzt werden. Für viele Menschen in Salzburg beginnt die finanzielle Belastung schon auf dem Weg zur Arbeit. Wer täglich mit dem Auto pendeln muss, kann hohen Spritpreisen kaum ausweichen. Besonders in ländlichen Regionen ist das Auto häufig keine Frage der Bequemlichkeit, sondern notwendig, um Arbeitsplatz, Ausbildung oder wichtige Einrichtungen zu erreichen. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder sieht deshalb nach dem angekündigten Energiepreisdeckel auch bei den Treibstoffpreisen Handlungsbedarf. „Der neue Energiepreisdeckel ist ein wichtiges Signal. Er zeigt, dass der Staat dort eingreifen kann, wo die Preise für die Menschen unleistbar werden. Genau diese Diskussion müssen wir jetzt auch bei den Spritpreisen führen. Die bestehende Benzinpreisbremse allein reicht nicht mehr aus“, sagt Eder. Benzinpreisbremse und Preisdeckel sind nicht dasselbe Die bestehende Regelung begrenzt nicht die Höhe des Spritpreises. Sie regelt vor allem, zu welchen Zeitpunkten Tankstellen ihre Preise erhöhen dürfen. Ein Preisdeckel würde hingegen eine Obergrenze festlegen, die beim Verkauf von Benzin oder Diesel nicht überschritten werden dürfte. Angesichts der Preisentwicklung fordert die SPÖ Salzburg deshalb zusätzliche Maßnahmen, die unmittelbar beim Preis an der Zapfsäule ansetzen. Preisunterschiede sorgen für Unverständnis Kritisch sieht Eder auch Preisunterschiede zwischen Tankstellen derselben Marke innerhalb einer Region. Als Beispiel nennt die SPÖ zwei JET-Tankstellen im Flachgau: In Seekirchen sei Diesel am Abend eines verglichenen Tages mit 2,237 Euro pro Liter angeschrieben gewesen, während bei einer JET-Tankstelle im wenige Kilometer entfernten Elixhausen 2,189 Euro verlangt worden seien. Das entspricht einem Unterschied von 4,8 Cent pro Liter. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern wären das 2,40 Euro Unterschied. „Die Menschen verstehen nicht mehr, warum derselbe Konzern an zwei benachbarten Standorten plötzlich völlig unterschiedliche Preise verlangt“, sagt Eder. Gerade für Menschen, die täglich auf das Auto angewiesen sind, müsse nachvollziehbar sein, wie solche Unterschiede zustande kommen. Die SPÖ Salzburg fordert deshalb mehr Transparenz bei der Preisgestaltung und wirksame Regeln gegen aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbare Preisentwicklungen. „Wer auf das Auto angewiesen ist, darf nicht draufzahlen“ Im Mittelpunkt stehen für Eder vor allem Pendler:innen. Wer früh zur Arbeit fährt, Schichtdienste übernimmt oder in einer Region mit eingeschränktem öffentlichem Verkehr lebt, habe oft keine realistische Alternative zum eigenen Auto. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet jene Menschen, die jeden Tag früh aufstehen, pendeln, Schichten übernehmen und damit Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen halten, die Zeche für internationale Krisen und die Preispolitik großer Konzerne zahlen müssen“, betont Eder. Auch regionale Preisunterschiede müssten nachvollziehbar begründet werden können. Eder verweist dabei auf den Lungau, dessen Lage immer wieder als Erklärung für höhere Preise angeführt werde. Für ihn reicht das nicht aus: Die Menschen hätten ein Recht auf transparente und nachvollziehbare Preise. SPÖ Salzburg fordert langfristigen Schutz vor hohen Spritpreisen Für die SPÖ Salzburg geht es deshalb nicht nur um kurzfristige Entlastungen. Eder fordert langfristige Mechanismen, die Konsument:innen auch in Zeiten internationaler Krisen vor extremen Preissteigerungen schützen. Wo der Wettbewerb nicht ausreichend für faire und nachvollziehbare Preise sorge, müsse die Politik aus seiner Sicht eingreifen. Ein Benzinpreisdeckel soll deshalb als zusätzliches Instrument zur bestehenden Benzinpreisbremse eingesetzt werden. Für Eder ist entscheidend, dass Mobilität für Arbeitnehmer:innen leistbar bleibt: Wer für den täglichen Weg zur Arbeit auf das Auto angewiesen ist, soll nicht zum Spielball stark schwankender Treibstoffpreise werden.
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