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Leistbares Wohnen statt Wegziehen: SPÖ fordert Zweckwidmung der Wohnbaugelder

07.08.2026

Wer in Salzburg eine Familie gründet, soll nicht wegziehen müssen, weil die eigene Wohnung zu teuer wird. Für die SPÖ Salzburg ist deshalb klar: Die für den Wohnbau vorgesehenen Gelder müssen auch tatsächlich in leistbaren Wohnraum fließen. Landtagsklubchef Max Maurer fordert die vollständige Zweckwidmung der Wohnbaugelder.

Eine passende Wohnung finden, die Miete dauerhaft bezahlen können und vielleicht irgendwann den Schritt ins eigene Zuhause schaffen: Genau darum geht es für viele junge Familien. In Salzburg darf die Antwort auf hohe Wohnkosten aus Sicht der SPÖ nicht lauten, den Wohnort zu wechseln.

Auslöser für die Kritik sind Aussagen von Bundeskanzler Christian Stocker bei seiner Salzburger Bürgerveranstaltung. Stocker verwies beim Thema der hohen Wohnkosten auf günstigere Wohnmöglichkeiten außerhalb der Stadt. Die SPÖ Salzburg kritisiert diesen Zugang.

„Junge Familien brauchen keine Ausweichratschläge, sondern leistbare Wohnungen“, sagt SPÖ-Landtagsklubchef Max Maurer.

Wohnbaugelder sollen wieder beim Wohnen ankommen

Für Maurer braucht es deshalb eine klare politische Priorität: Gelder, die für den Wohnbau vorgesehen sind, sollen vollständig zweckgewidmet und ausschließlich für die Schaffung von leistbarem Wohnraum eingesetzt werden.

Die SPÖ Salzburg fordert die Wiedereinführung einer solchen Zweckwidmung bereits seit längerem. Damit soll sichergestellt werden, dass öffentliche Mittel für den Wohnbau nicht für andere Budgetbereiche verwendet werden, sondern dort ankommen, wo sie gebraucht werden: bei neuen und leistbaren Wohnungen.

„Die Salzburgerinnen und Salzburger erwarten sich von der Politik Lösungen statt Verweise aufs Umland. Deshalb sofort alle Wohnbaugelder zweckwidmen und ausschließlich für den Bau von leistbarem Wohnraum verwenden“, fordert Maurer.

Wohnen darf nicht zur Frage des Einkommens werden

Dabei geht es für die SPÖ nicht nur um Mietwohnungen. Auch Eigentum soll für Menschen mit normalen Einkommen wieder realistischer werden. Gerade für junge Familien wird der Wunsch nach einem eigenen Zuhause schwieriger, wenn Grundstückspreise, Baukosten und Finanzierung hohe Hürden darstellen.

Maurer sieht deshalb die Politik in der Verantwortung, die Voraussetzungen für leistbares Wohnen zu verbessern: „Wer jungen Familien empfiehlt wegzuziehen, hat das Wohnproblem nicht verstanden. Wir brauchen bezahlbare Mietwohnungen und wir müssen wieder Voraussetzungen schaffen, damit der Traum vom Eigenheim wieder leichter realisiert werden kann.“

Für die SPÖ Salzburg ist leistbares Wohnen damit eine zentrale soziale Frage. Menschen sollen dort leben können, wo sie arbeiten, ihre Kinder betreut werden und ihr soziales Umfeld ist. Die Antwort auf hohe Wohnkosten kann nicht sein, dass sich immer mehr Salzburgerinnen und Salzburger ihren Wohnort nicht mehr leisten können.

Wer in Salzburg eine Familie gründet, soll nicht wegziehen müssen, weil die eigene Wohnung zu teuer wird. Für die SPÖ Salzburg ist deshalb klar: Die für den Wohnbau vorgesehenen Gelder müssen auch tatsächlich in leistbaren Wohnraum fließen. Landtagsklubchef Max Maurer fordert die vollständige Zweckwidmung der Wohnbaugelder.

Eine passende Wohnung finden, die Miete dauerhaft bezahlen können und vielleicht irgendwann den Schritt ins eigene Zuhause schaffen: Genau darum geht es für viele junge Familien. In Salzburg darf die Antwort auf hohe Wohnkosten aus Sicht der SPÖ nicht lauten, den Wohnort zu wechseln.

Auslöser für die Kritik sind Aussagen von Bundeskanzler Christian Stocker bei seiner Salzburger Bürgerveranstaltung. Stocker verwies beim Thema der hohen Wohnkosten auf günstigere Wohnmöglichkeiten außerhalb der Stadt. Die SPÖ Salzburg kritisiert diesen Zugang.

„Junge Familien brauchen keine Ausweichratschläge, sondern leistbare Wohnungen“, sagt SPÖ-Landtagsklubchef Max Maurer.

Wohnbaugelder sollen wieder beim Wohnen ankommen

Für Maurer braucht es deshalb eine klare politische Priorität: Gelder, die für den Wohnbau vorgesehen sind, sollen vollständig zweckgewidmet und ausschließlich für die Schaffung von leistbarem Wohnraum eingesetzt werden.

Die SPÖ Salzburg fordert die Wiedereinführung einer solchen Zweckwidmung bereits seit längerem. Damit soll sichergestellt werden, dass öffentliche Mittel für den Wohnbau nicht für andere Budgetbereiche verwendet werden, sondern dort ankommen, wo sie gebraucht werden: bei neuen und leistbaren Wohnungen.

„Die Salzburgerinnen und Salzburger erwarten sich von der Politik Lösungen statt Verweise aufs Umland. Deshalb sofort alle Wohnbaugelder zweckwidmen und ausschließlich für den Bau von leistbarem Wohnraum verwenden“, fordert Maurer.

Wohnen darf nicht zur Frage des Einkommens werden

Dabei geht es für die SPÖ nicht nur um Mietwohnungen. Auch Eigentum soll für Menschen mit normalen Einkommen wieder realistischer werden. Gerade für junge Familien wird der Wunsch nach einem eigenen Zuhause schwieriger, wenn Grundstückspreise, Baukosten und Finanzierung hohe Hürden darstellen.

Maurer sieht deshalb die Politik in der Verantwortung, die Voraussetzungen für leistbares Wohnen zu verbessern: „Wer jungen Familien empfiehlt wegzuziehen, hat das Wohnproblem nicht verstanden. Wir brauchen bezahlbare Mietwohnungen und wir müssen wieder Voraussetzungen schaffen, damit der Traum vom Eigenheim wieder leichter realisiert werden kann.“

Für die SPÖ Salzburg ist leistbares Wohnen damit eine zentrale soziale Frage. Menschen sollen dort leben können, wo sie arbeiten, ihre Kinder betreut werden und ihr soziales Umfeld ist. Die Antwort auf hohe Wohnkosten kann nicht sein, dass sich immer mehr Salzburgerinnen und Salzburger ihren Wohnort nicht mehr leisten können.

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Mayer folgt auf Schnöll: SPÖ sieht Entscheidung kritisch

Die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Wolfgang Mayer zum Nachfolger von Stefan Schnöll zu machen, sorgt bei der SPÖ Salzburg für große Verwunderung. Kritik gibt es sowohl an der politischen Signalwirkung als auch an der Neuverteilung der Ressorts. Besonders die Zukunft des Gesundheitsressorts wirft für die SPÖ Fragen auf. Mit Wolfgang Mayer als Nachfolger von Stefan Schnöll stellt sich die Salzburger Landesregierung personell neu auf. Für die SPÖ Salzburg ist die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler allerdings schwer nachvollziehbar. SPÖ-Landesgeschäftsführer Gerald Forcher sieht vor allem die politische Vorgeschichte Mayers kritisch. In den vergangenen Jahren habe dieser mehrfach mit Anzeigen gegen die SPÖ Salzburg gedroht, Peter Eder in der Diskussion rund um das „Kopfverbot“ öffentlich attackiert und friedliche Proteste gegen die Abschaffung des Pflegebonus wiederholt herabgewürdigt. „Das ist keine Vorgeschichte, die für Dialog und Zusammenarbeit spricht“, sagt Forcher. Forcher vermisst ein Signal für Zusammenarbeit Für Forcher steht die Entscheidung auch im Kontrast zum bisherigen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll. „Stefan Schnöll stand über viele Jahre für Verlässlichkeit, Verantwortung und einen klaren Zugang zu Ordnung und Sicherheit. Gerade deshalb überrascht die nun getroffene Nachfolgelösung umso mehr“, so Forcher. Auch beim Verkehrsressort sieht der SPÖ-Landesgeschäftsführer die Entscheidung kritisch. Schnöll habe sich bis zuletzt konsequent gegen Alkohol am Steuer eingesetzt und sich für mehr Verkehrssicherheit starkgemacht. „Angesichts dessen kann man nur verwundert sein, dass ausgerechnet diese Agenden nun an Wolfgang Mayer übertragen werden“, sagt Forcher. Eder kritisiert Wechsel im Gesundheitsressort SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder richtet seinen Blick vor allem auf das Gesundheitsressort. Angesichts der bestehenden Herausforderungen hätte es aus seiner Sicht jemanden gebraucht, der bereits tief in die Materie eingearbeitet ist. „Wir kämpfen mit langen Wartezeiten, personellen Herausforderungen und einer angespannten finanziellen Situation im Gesundheitsbereich“, sagt Eder. Für viele Menschen, die auf ein funktionierendes Pflege- und Gesundheitssystem angewiesen seien, sei die Entscheidung daher schwer nachvollziehbar. Besonders kritisch bewertet die SPÖ, dass Daniela Gutschi das Gesundheitsressort entzogen wird. „Daniela Gutschi hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit den Herausforderungen im Gesundheitsbereich beschäftigt und war in die laufenden Prozesse eingebunden“, betont Eder. Das Ressort nun an jemanden ohne erkennbare Vorerfahrung im Gesundheitswesen zu übertragen, sei aus Sicht des SPÖ-Landesparteivorsitzenden kein Zeichen dafür, dass die Landesregierung die bestehenden Probleme ausreichend ernst nehme. „Gesundheit und Pflege sind zu wichtig für politische Experimente“, so Eder. Bewährungsprobe beginnt ab dem ersten Tag Für die SPÖ Salzburg wird nun entscheidend sein, wie die Landesregierung mit den zahlreichen Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich umgeht. Eder nennt dabei insbesondere Wartezeiten, Fachkräftemangel und die langfristige Absicherung der Versorgung. „Die heutige Entscheidung wirft viele Fragen auf. Jetzt liegt es an der Landesregierung zu beweisen, dass sie darauf auch die richtigen Antworten hat“, sagt Eder abschließend.
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Eder zu Schnöll-Rückzug: Salzburg verliert Politiker mit Handschlagqualität

Der angekündigte Rückzug von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll aus der Salzburger Landespolitik sorgt für eine personelle Zäsur in der Landesregierung. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder würdigt Schnöll als verlässlichen politischen Partner über Parteigrenzen hinweg. Gleichzeitig fordert er rasch Klarheit über die Nachfolge. Politik lebt von unterschiedlichen Standpunkten und oft auch von harten Auseinandersetzungen. Umso wichtiger ist es, wenn Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg funktioniert. Für SPÖ-Landesparteivorsitzenden Peter Eder war Stefan Schnöll ein Politiker, mit dem genau das möglich war. „Mit Stefan Schnöll verlässt ein Politiker die Salzburger Landespolitik, der sich über Parteigrenzen hinweg Respekt erarbeitet hat. Er war menschlich wie fachlich ein geschätztes Regierungsmitglied und jemand, auf dessen Handschlag man sich verlassen konnte“, sagt Eder. Dass es in den vergangenen Monaten immer wieder Spekulationen über Schnölls politische Zukunft gegeben hatte, machte die Entscheidung für Eder nicht völlig unerwartet. Dass der Rückzug nun so rasch erfolgt, sei dennoch überraschend. „Für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg“, so Eder. Verkehr und Kultur brauchen rasch Klarheit Mit Schnölls Rückzug stellt sich gleichzeitig die Frage, wie es in seinen bisherigen Verantwortungsbereichen weitergeht. Gerade bei Verkehr und Kultur stehen in Salzburg zahlreiche Aufgaben und politische Entscheidungen an. Für Eder liegt die Verantwortung nun bei Landeshauptfrau Karoline Edtstadler. Sie müsse rasch für klare Verhältnisse sorgen und eine Nachfolgelösung präsentieren, die der Bedeutung der Ressorts gerecht wird. Besonders im Verkehrsbereich brauche es Kontinuität. Die Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt Salzburg müsse auch künftig konstruktiv weitergeführt werden. Gleichzeitig dürften offene Projekte und notwendige Entscheidungen nicht durch die personelle Veränderung ins Stocken geraten. „Salzburg kann sich bei Verkehr und Kultur keinen Stillstand leisten. Es braucht jemanden, der die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg fortsetzt und gleichzeitig die zahlreichen offenen Aufgaben entschlossen anpackt“, betont Eder. Salzburg braucht Stabilität und klare Verantwortung Für die SPÖ Salzburg ist entscheidend, dass die Neuaufstellung nicht zu einer längeren politischen Hängepartie führt. Die kommenden Monate bringen genügend Herausforderungen, bei denen Entscheidungen getroffen werden müssen. Eder erwartet deshalb rasch Klarheit darüber, wer künftig die politische Verantwortung für Schnölls bisherige Aufgaben übernimmt. Bei aller politischen Auseinandersetzung steht für den SPÖ-Landesparteivorsitzenden an diesem Tag aber auch der Respekt vor Schnölls Arbeit im Vordergrund. Verlässlichkeit und Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg seien Eigenschaften, die der Salzburger Landespolitik auch in Zukunft guttun werden.
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Eder fordert Benzinpreisdeckel: Pendler:innen bei Spritpreisen entlasten

Eder fordert Benzinpreisdeckel: Pendler:innen bei Spritpreisen entlasten Der angekündigte Energiepreisdeckel der Bundesregierung soll Haushalte bei den Stromkosten entlasten. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder begrüßt diesen Schritt und fordert angesichts hoher Treibstoffpreise eine weitere Maßnahme: Zusätzlich zur bestehenden Benzinpreisbremse soll eine Preisobergrenze für Treibstoffe geprüft und umgesetzt werden. Für viele Menschen in Salzburg beginnt die finanzielle Belastung schon auf dem Weg zur Arbeit. Wer täglich mit dem Auto pendeln muss, kann hohen Spritpreisen kaum ausweichen. Besonders in ländlichen Regionen ist das Auto häufig keine Frage der Bequemlichkeit, sondern notwendig, um Arbeitsplatz, Ausbildung oder wichtige Einrichtungen zu erreichen. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder sieht deshalb nach dem angekündigten Energiepreisdeckel auch bei den Treibstoffpreisen Handlungsbedarf. „Der neue Energiepreisdeckel ist ein wichtiges Signal. Er zeigt, dass der Staat dort eingreifen kann, wo die Preise für die Menschen unleistbar werden. Genau diese Diskussion müssen wir jetzt auch bei den Spritpreisen führen. Die bestehende Benzinpreisbremse allein reicht nicht mehr aus“, sagt Eder. Benzinpreisbremse und Preisdeckel sind nicht dasselbe Die bestehende Regelung begrenzt nicht die Höhe des Spritpreises. Sie regelt vor allem, zu welchen Zeitpunkten Tankstellen ihre Preise erhöhen dürfen. Ein Preisdeckel würde hingegen eine Obergrenze festlegen, die beim Verkauf von Benzin oder Diesel nicht überschritten werden dürfte. Angesichts der Preisentwicklung fordert die SPÖ Salzburg deshalb zusätzliche Maßnahmen, die unmittelbar beim Preis an der Zapfsäule ansetzen. Preisunterschiede sorgen für Unverständnis Kritisch sieht Eder auch Preisunterschiede zwischen Tankstellen derselben Marke innerhalb einer Region. Als Beispiel nennt die SPÖ zwei JET-Tankstellen im Flachgau: In Seekirchen sei Diesel am Abend eines verglichenen Tages mit 2,237 Euro pro Liter angeschrieben gewesen, während bei einer JET-Tankstelle im wenige Kilometer entfernten Elixhausen 2,189 Euro verlangt worden seien. Das entspricht einem Unterschied von 4,8 Cent pro Liter. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern wären das 2,40 Euro Unterschied. „Die Menschen verstehen nicht mehr, warum derselbe Konzern an zwei benachbarten Standorten plötzlich völlig unterschiedliche Preise verlangt“, sagt Eder. Gerade für Menschen, die täglich auf das Auto angewiesen sind, müsse nachvollziehbar sein, wie solche Unterschiede zustande kommen. Die SPÖ Salzburg fordert deshalb mehr Transparenz bei der Preisgestaltung und wirksame Regeln gegen aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbare Preisentwicklungen. „Wer auf das Auto angewiesen ist, darf nicht draufzahlen“ Im Mittelpunkt stehen für Eder vor allem Pendler:innen. Wer früh zur Arbeit fährt, Schichtdienste übernimmt oder in einer Region mit eingeschränktem öffentlichem Verkehr lebt, habe oft keine realistische Alternative zum eigenen Auto. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet jene Menschen, die jeden Tag früh aufstehen, pendeln, Schichten übernehmen und damit Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen halten, die Zeche für internationale Krisen und die Preispolitik großer Konzerne zahlen müssen“, betont Eder. Auch regionale Preisunterschiede müssten nachvollziehbar begründet werden können. Eder verweist dabei auf den Lungau, dessen Lage immer wieder als Erklärung für höhere Preise angeführt werde. Für ihn reicht das nicht aus: Die Menschen hätten ein Recht auf transparente und nachvollziehbare Preise. SPÖ Salzburg fordert langfristigen Schutz vor hohen Spritpreisen Für die SPÖ Salzburg geht es deshalb nicht nur um kurzfristige Entlastungen. Eder fordert langfristige Mechanismen, die Konsument:innen auch in Zeiten internationaler Krisen vor extremen Preissteigerungen schützen. Wo der Wettbewerb nicht ausreichend für faire und nachvollziehbare Preise sorge, müsse die Politik aus seiner Sicht eingreifen. Ein Benzinpreisdeckel soll deshalb als zusätzliches Instrument zur bestehenden Benzinpreisbremse eingesetzt werden. Für Eder ist entscheidend, dass Mobilität für Arbeitnehmer:innen leistbar bleibt: Wer für den täglichen Weg zur Arbeit auf das Auto angewiesen ist, soll nicht zum Spielball stark schwankender Treibstoffpreise werden.
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Mayer folgt auf Schnöll: SPÖ sieht Entscheidung kritisch

Die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Wolfgang Mayer zum Nachfolger von Stefan Schnöll zu machen, sorgt bei der SPÖ Salzburg für große Verwunderung. Kritik gibt es sowohl an der politischen Signalwirkung als auch an der Neuverteilung der Ressorts. Besonders die Zukunft des Gesundheitsressorts wirft für die SPÖ Fragen auf. Mit Wolfgang Mayer als Nachfolger von Stefan Schnöll stellt sich die Salzburger Landesregierung personell neu auf. Für die SPÖ Salzburg ist die Entscheidung von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler allerdings schwer nachvollziehbar. SPÖ-Landesgeschäftsführer Gerald Forcher sieht vor allem die politische Vorgeschichte Mayers kritisch. In den vergangenen Jahren habe dieser mehrfach mit Anzeigen gegen die SPÖ Salzburg gedroht, Peter Eder in der Diskussion rund um das „Kopfverbot“ öffentlich attackiert und friedliche Proteste gegen die Abschaffung des Pflegebonus wiederholt herabgewürdigt. „Das ist keine Vorgeschichte, die für Dialog und Zusammenarbeit spricht“, sagt Forcher. Forcher vermisst ein Signal für Zusammenarbeit Für Forcher steht die Entscheidung auch im Kontrast zum bisherigen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll. „Stefan Schnöll stand über viele Jahre für Verlässlichkeit, Verantwortung und einen klaren Zugang zu Ordnung und Sicherheit. Gerade deshalb überrascht die nun getroffene Nachfolgelösung umso mehr“, so Forcher. Auch beim Verkehrsressort sieht der SPÖ-Landesgeschäftsführer die Entscheidung kritisch. Schnöll habe sich bis zuletzt konsequent gegen Alkohol am Steuer eingesetzt und sich für mehr Verkehrssicherheit starkgemacht. „Angesichts dessen kann man nur verwundert sein, dass ausgerechnet diese Agenden nun an Wolfgang Mayer übertragen werden“, sagt Forcher. Eder kritisiert Wechsel im Gesundheitsressort SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder richtet seinen Blick vor allem auf das Gesundheitsressort. Angesichts der bestehenden Herausforderungen hätte es aus seiner Sicht jemanden gebraucht, der bereits tief in die Materie eingearbeitet ist. „Wir kämpfen mit langen Wartezeiten, personellen Herausforderungen und einer angespannten finanziellen Situation im Gesundheitsbereich“, sagt Eder. Für viele Menschen, die auf ein funktionierendes Pflege- und Gesundheitssystem angewiesen seien, sei die Entscheidung daher schwer nachvollziehbar. Besonders kritisch bewertet die SPÖ, dass Daniela Gutschi das Gesundheitsressort entzogen wird. „Daniela Gutschi hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit den Herausforderungen im Gesundheitsbereich beschäftigt und war in die laufenden Prozesse eingebunden“, betont Eder. Das Ressort nun an jemanden ohne erkennbare Vorerfahrung im Gesundheitswesen zu übertragen, sei aus Sicht des SPÖ-Landesparteivorsitzenden kein Zeichen dafür, dass die Landesregierung die bestehenden Probleme ausreichend ernst nehme. „Gesundheit und Pflege sind zu wichtig für politische Experimente“, so Eder. Bewährungsprobe beginnt ab dem ersten Tag Für die SPÖ Salzburg wird nun entscheidend sein, wie die Landesregierung mit den zahlreichen Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich umgeht. Eder nennt dabei insbesondere Wartezeiten, Fachkräftemangel und die langfristige Absicherung der Versorgung. „Die heutige Entscheidung wirft viele Fragen auf. Jetzt liegt es an der Landesregierung zu beweisen, dass sie darauf auch die richtigen Antworten hat“, sagt Eder abschließend.
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Eder fordert Benzinpreisdeckel: Pendler:innen bei Spritpreisen entlasten

Eder fordert Benzinpreisdeckel: Pendler:innen bei Spritpreisen entlasten Der angekündigte Energiepreisdeckel der Bundesregierung soll Haushalte bei den Stromkosten entlasten. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder begrüßt diesen Schritt und fordert angesichts hoher Treibstoffpreise eine weitere Maßnahme: Zusätzlich zur bestehenden Benzinpreisbremse soll eine Preisobergrenze für Treibstoffe geprüft und umgesetzt werden. Für viele Menschen in Salzburg beginnt die finanzielle Belastung schon auf dem Weg zur Arbeit. Wer täglich mit dem Auto pendeln muss, kann hohen Spritpreisen kaum ausweichen. Besonders in ländlichen Regionen ist das Auto häufig keine Frage der Bequemlichkeit, sondern notwendig, um Arbeitsplatz, Ausbildung oder wichtige Einrichtungen zu erreichen. SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Eder sieht deshalb nach dem angekündigten Energiepreisdeckel auch bei den Treibstoffpreisen Handlungsbedarf. „Der neue Energiepreisdeckel ist ein wichtiges Signal. Er zeigt, dass der Staat dort eingreifen kann, wo die Preise für die Menschen unleistbar werden. Genau diese Diskussion müssen wir jetzt auch bei den Spritpreisen führen. Die bestehende Benzinpreisbremse allein reicht nicht mehr aus“, sagt Eder. Benzinpreisbremse und Preisdeckel sind nicht dasselbe Die bestehende Regelung begrenzt nicht die Höhe des Spritpreises. Sie regelt vor allem, zu welchen Zeitpunkten Tankstellen ihre Preise erhöhen dürfen. Ein Preisdeckel würde hingegen eine Obergrenze festlegen, die beim Verkauf von Benzin oder Diesel nicht überschritten werden dürfte. Angesichts der Preisentwicklung fordert die SPÖ Salzburg deshalb zusätzliche Maßnahmen, die unmittelbar beim Preis an der Zapfsäule ansetzen. Preisunterschiede sorgen für Unverständnis Kritisch sieht Eder auch Preisunterschiede zwischen Tankstellen derselben Marke innerhalb einer Region. Als Beispiel nennt die SPÖ zwei JET-Tankstellen im Flachgau: In Seekirchen sei Diesel am Abend eines verglichenen Tages mit 2,237 Euro pro Liter angeschrieben gewesen, während bei einer JET-Tankstelle im wenige Kilometer entfernten Elixhausen 2,189 Euro verlangt worden seien. Das entspricht einem Unterschied von 4,8 Cent pro Liter. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern wären das 2,40 Euro Unterschied. „Die Menschen verstehen nicht mehr, warum derselbe Konzern an zwei benachbarten Standorten plötzlich völlig unterschiedliche Preise verlangt“, sagt Eder. Gerade für Menschen, die täglich auf das Auto angewiesen sind, müsse nachvollziehbar sein, wie solche Unterschiede zustande kommen. Die SPÖ Salzburg fordert deshalb mehr Transparenz bei der Preisgestaltung und wirksame Regeln gegen aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbare Preisentwicklungen. „Wer auf das Auto angewiesen ist, darf nicht draufzahlen“ Im Mittelpunkt stehen für Eder vor allem Pendler:innen. Wer früh zur Arbeit fährt, Schichtdienste übernimmt oder in einer Region mit eingeschränktem öffentlichem Verkehr lebt, habe oft keine realistische Alternative zum eigenen Auto. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet jene Menschen, die jeden Tag früh aufstehen, pendeln, Schichten übernehmen und damit Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen halten, die Zeche für internationale Krisen und die Preispolitik großer Konzerne zahlen müssen“, betont Eder. Auch regionale Preisunterschiede müssten nachvollziehbar begründet werden können. Eder verweist dabei auf den Lungau, dessen Lage immer wieder als Erklärung für höhere Preise angeführt werde. Für ihn reicht das nicht aus: Die Menschen hätten ein Recht auf transparente und nachvollziehbare Preise. SPÖ Salzburg fordert langfristigen Schutz vor hohen Spritpreisen Für die SPÖ Salzburg geht es deshalb nicht nur um kurzfristige Entlastungen. Eder fordert langfristige Mechanismen, die Konsument:innen auch in Zeiten internationaler Krisen vor extremen Preissteigerungen schützen. Wo der Wettbewerb nicht ausreichend für faire und nachvollziehbare Preise sorge, müsse die Politik aus seiner Sicht eingreifen. Ein Benzinpreisdeckel soll deshalb als zusätzliches Instrument zur bestehenden Benzinpreisbremse eingesetzt werden. Für Eder ist entscheidend, dass Mobilität für Arbeitnehmer:innen leistbar bleibt: Wer für den täglichen Weg zur Arbeit auf das Auto angewiesen ist, soll nicht zum Spielball stark schwankender Treibstoffpreise werden.
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