Sinnhaftigkeit des Pharmaziestudiums in Salzburg bezweifelt

LAbg. KV Walter Steidl | Bereits die Unis in Innsbruck, Graz und Wien bilden Apotheker_innen aus. Und schon jetzt fallen sieben Stellensuchende auf einen freien Posten!

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Pharmaziestudiums an der PMU in Salzburg stellt SPÖ-Chef und Gesundheitssprecher seiner Fraktion im Landtag Walter Steidl.
„Im Dezember 2016 standen in Österreich 26 offenen Posten 173 arbeitssuchende fertige Apotherker_innen gegenüber (diese Zahlen stammen von der Apothekerkammer, Anm). Derzeit kommen sieben stellenlose Apotheker_innen auf einen offenen Posten. Ende 2015 war das Verhältnis noch 4:1“, gibt Steidl zu bedenken.

Auch die Zahlen des neuen Studiums in Salzburg überzeugen Steidl nicht. Eigentlich hätten an der PMU 50 Studierende beginnen sollen, geworden sind es 26. Der PMU entgehen damit Studiengebühren von etwa 300.000 Euro pro Jahr.

Landesgeld in Humanmedizin investieren

Aufgrund des hinlänglich bekannten Mangels an Humanmediziner_innen würde Steidl, wenn überhaupt das Geld in die Ausbildung von Ärzt_innen investieren. „Das Land Salzburg beteiligt sich Jahr für Jahr finanziell an der PMU. Aus meiner Sicht wäre es gescheiter, die Finanzen zu bündeln und Humanmediziner_inner auszubilden.“

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