Wohnen muss in Salzburg wieder leistbar werden.

Wer in Salzburg lebt und arbeitet, muss hier auch ein Zuhause finden können. Für viele Menschen ist das inzwischen schwer geworden. Die Mieten steigen, Eigentum ist für viele kaum erreichbar, und günstige Wohnungen sind knapp. Besonders junge Menschen, Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen stehen dadurch unter Druck.

SPÖ Salzburg Vorsitzender Peter Eder will das ändern. Sein Ziel ist, dass wieder mehr leistbare Wohnungen entstehen und die Wohnbauförderung den Menschen hilft, die sie brauchen.

Geld für Wohnungen, das immer wieder eingesetzt werden kann

Der wichtigste Schritt ist für Peter Eder eine neue Wohnbauförderung mit einem Wohnbaufonds. Die Idee dahinter ist einfach: Das Land stellt Geld bereit, damit gemeinnützige Bauträger günstige Mietwohnungen bauen können. Dieses Geld wird als Darlehen vergeben und über viele Jahre zurückgezahlt. Mit den Rückzahlungen können anschließend weitere Wohnungen finanziert werden.

Peter Eder will damit eine dauerhafte Grundlage für den Wohnbau schaffen. Denn wenn in Salzburg zu wenige günstige Wohnungen gebaut werden, reicht es nicht, Menschen bei immer höheren Mieten finanziell zu unterstützen. Es müssen auch mehr Wohnungen entstehen, deren Mieten langfristig leistbar bleiben.

Hilfe beim Kauf einer eigenen Wohnung

Auch der Weg zum Eigentum soll wieder leichter werden. Wer eine Wohnung kauft, muss gerade in den ersten Jahren oft hohe monatliche Kreditraten zahlen. Peter Eder will deshalb, dass das Land einen Teil dieser Raten übernimmt. Diese Unterstützung soll Menschen den Start erleichtern, die eine eigene Wohnung finanzieren möchten.

Geförderte Wohnungen für mehr Menschen öffnen

Eine geförderte Mietwohnung muss auch für Menschen mit einem normalen Einkommen erreichbar sein. Heute können Haushalte über der Einkommensgrenze liegen, obwohl sie sich eine teure Wohnung am freien Markt kaum leisten können. Peter Eder will diese Grenzen an die tatsächlichen Einkommen anpassen. Sie sollen danach regelmäßig überprüft und angepasst werden.

Vorhandenen Platz besser nutzen

Für leistbares Wohnen braucht es auch geeignete Grundstücke. Peter Eder will prüfen lassen, welche öffentlichen Flächen für den Wohnbau genutzt werden können. Grundstücke, die bereits als Bauland vorgesehen sind, sollen nicht jahrelang unbebaut bleiben. Gleichzeitig sollen bestehende Wohnungen besser genutzt werden können, etwa durch einen freiwilligen Tausch: Eine Person, der ihre Wohnung nach dem Auszug der Kinder zu groß geworden ist, könnte in eine kleinere ziehen. Eine Familie bekäme dafür den Platz, den sie braucht.

Peter Eders Ziel ist eine Wohnpolitik, die mehr leistbare Wohnungen schafft und den Menschen in Salzburg eine sichere Perspektive gibt.